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Flott und voll Elan wollte das
Jubelkind des Tages, Richard „Staberl“ Nimmerrichter, grade
in seinen schnittigen Flitzer einsteigen, da fuhr eine 16
Meter lange, strahlend weiße Stretch- Limousine vor : Marchfelderhof-Wirt
Gerhard Bocek ließ ihn abholen! „Staberl“ war entrüstet: „Ich
hätt’ schon selber fahren können, ich bin ja erst neunzig!“
Aber, da half nichts! Ab ging´s im Luxusschlitten zu einer
bereits wartenden Gästeschar. Dort verdrückte das Geburtstagskind
alle servierten Köstlichkeiten mit Putz und Stingel und antwortete
auf die Frage nach dem Rezept für seine „ewige Jugend“ :„Ich
leb’ ganz normal, hab mich fast jeden Tag mit Sport – vor
allem Tennis und Skifahren – vergnügt, lese unendlich viel,
pendle zwischen meinen diversen Wohnsitzen und fang’ sogar
schon langsam an, mich an die Pension zu gewöhnen“. Lächelnd
ergänzte seine Ex-Gattin, Josefstadtschauspielerin Elisabeth
Berzobohaty „Der Heesters muss sich in Acht nehmen, weil der
Richard überholt ihn noch spielend!
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