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a stand er nun vor seinem Millionenpublikum,
sprengte alle Erwartungen des ORF an Seherzahlen und präsentierte
mit seinem unverwechselbaren Lächeln auf den Lippen ganz charmant
„seinen Musikantenstadl!“ Wie kam der gebürtige Floridsdorfer
Andi Borg eigentlich zur Musik? - „Das Musikalische muss wohl
schon in meinen Genen liegen!“– lacht Andy Borg. „Mit fünf
Jahren wünschte ich mir vom Christkind einfach ein Musikinstrument
und hab eine Melodika bekommen!“ Mit 7 war es dann ein Akkordeon.
Wer sich mit Musik beschäftigt, der singt auch! Andy schwärmte
für alle Interpreten, die in seiner Jugendzeit, den 60-er
und 70er Jahren beliebt waren, angefangen von Heintje über
Chris Roberts, Roy Black und Peter Alexander .
Start
einer Sängerkarrriere
Andy Borg startete seine Karriere
1981 bei der ORF-Show „Die große Chance". Den Durchbruch schaffte
er 1982 mit dem Hit „Adios Amor". Mit Titeln wie „Die Fischer
von St. Juan", „Arrivederci Claire" und „Die berühmten drei
Worte" erzielte er große Erfolge. Und plötzlich war er auf
der Bühne der Stars – gemeinsam mit ihnen! Er stand mit Ihnen
auf der Bühne, trat in Fernsehshows auf, war bald DER Sänger
mit deutschsprachigem Repertoire. „Wirklich große Stars spielen
alle in derselben Liga, sind zuvorkommend, freundlich, zutiefst
professionell und nie genervt“ erzählt Andy Borg und erinnert
sich hier an Catharina Valente, Udo Jürgens, Bill Ramsey,
Karel Gott und Peter Alexander. Gerne tritt er auch mit Florian
Silbereisen auf – Na, das war ja gleich ein Highlight seiner
ersten Staffel des Musikantenstadls! – „Ich möchte gerne mit
allen Bühnenkollegen, die ich im Laufe der Jahre kennenlernendurfte,
diese Sendung in Zukunft bestreiten!“ Denkt Andy Borg bereits
in die Zukunft.
Welche
Schwerpunkte hat er für seine Ära im Musikantenstadl?
„Ich habe mir vorgenommen, für
die Leute die den Stadtl und seine Musik mögen, das Beste
zu geben.“ An alle Nörgler, die ihn nicht mögen -und solche
soll es ja auch geben- hat er eine Bitte, die er auch auf
„Knien „vortragen würde: „Schaut Euch des net an! - Wir machen
den Stadel ja nicht für Euch!“ – Nach dem Motto: Jedem das
Seine! Eines ist nach dem ersten Musikantenstad´l Gewissheit:
Andy Borg hat das Charisma, ein großartiger Showmaster zu
sein, der Volksmusik aus Überzeugung präsentiert!
Was
ist neu im Musikantenstadl?
Auffallend war die neue, helle
Dekoration und ganz besonders der Nachwuchswettbewerb, an
dem Andy Borg unbedingt festhalten möchte. Er hat eben nicht
vergessen, dass auch seine Karriere über einen solchen Wettbewerb
begann! Eine Änderung wird er aber anbringen: der ebenfalls
neu eingeführte „Stadl-Reporter“ war eine Eintagsfliege und
wird nicht mehr erscheinen! Seine Hobbies: „Floridsdorfer
sein, in Urlaub fahren und einmal nichts tun!! Am allerliebsten
auf einer Italienischen Insel, denn dort kennt mich kein Mensch
und ich kann ungestört auch in der Badehose herumlaufen ohne
das jemand meinen Waschbrettbauch kritisch mustert!“ Ausgebucht
ist der charmante Andy bis 28.März 2007, danach wird er -
zugunsten des Musikantenstadls- die Auftritte reduzieren.
Alles, was er schon angenommen hat, wird er auch durchziehen
,denn er war in all den Jahren zuverlässig und das will er
auch weiter bleiben.
Edith
Altrichter & Eva-Maria Milde
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