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André
Rieu
– Weltstar und Walzerkönig
Die Musik ist für ihn eines der wichtigsten Dinge auf der
Welt. Seit er sich zurückerinnern kann, wurde in seinem Elternhaus
musiziert und auch seine Gattin Marjorie hat mehr als nur Verständnis
dafür, dass Privatleben, Musik und Karriere ihres André Rieu untrennbar
mitsammen verbunden sind. Von Anbeginn der Erfolge mit seinem Orchester
war sie immer mit dabei – das liegt jetzt schon zwanzig Jahre zurück...
Fotos: europapark rust
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chon als Kind hat ihn die Welt
der Musik in den Bann gezogen. Sein Vater war Dirigent eines
großen Symphonieorchesters. Wenn er nicht gerade ein Konzert
gab, war er zu Hause und studierte am Klavier Partituren,
André´s fünf Geschwister spielten ebenfalls alle ein Instrument.
„Wir Kinder besuchten jede Woche ein Konzert meines Vaters.
Ich werde nie vergessen, wie sehr mich der bombastische Klang
des Orchesters faszinierte. Vor allem die Geiger hatten es
mir angetan! Vor allem desshalb, weil die vielen Streichbögen
immer gleichzeitig in dieselbe Richtung gingen!“ Strahlt der
charmante Walzerkönig und erinnert sich weiter: „ Ich fand
alles herrlich nur nicht, dass alle im Saal mucksmäuschenstill
sein mussten. Und die vielen ernsten Mienen! Niemand durfte
sich räuspern, geschweige denn lachen.“
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Mein
Orchester soll Spaß verbreiten für die Zuseher!
Bei André Rieu und seinem Orchester
fanden sich von Beginn weg die Musiker mit einer Vision konfrontiert,
die zur Realität und zum unverwechselbaren Markenzeichen „Rieu“
wurde: „Unser Orchester besteht aus jungen, hochmotivierten
Musikern, die jedes Mal mit Leib und Seele auf der Bühne stehen
und mit mir zusammen ein Konzert zum Zuhören aber auch zum
Zusehen geben.“ Es glückt ihnen auch tatsächlich, dass der
Funke der Begeisterung auch aufs Publikum überspringt. So
haben alle im Saal oder im Festgelände Spaß beim Mitschunkeln,
Mitsummen, Klatschen, Springen und Lachen. „Etwas Schöneres
kann sich ein Musiker gar nicht vorstellen!“ so der strahlende
Geigenvirtuose, den man in der Tat mit dem Walzerkönig Johann
Strauß vergleichen kann.
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Musikleben
im Dreivierteltakt
Schlüsselerlebnis war, als André
Rieu als Student am Konservatorium gefragt wurde ob er nicht
Lust hätte, in einem Salonorchester mitzuspielen. „Hier spielte
ich meinen ersten Walzer: Gold und Silber von Franz Léhàr.
Ich war wie verzaubert und von da an bestimmte der Dreivierteltakt
mein Musikleben!“ Natürlich spielt er mit seinem Orchester
weit mehr als nur Walzer, doch ohne diese wunderbaren Klänge
geht es nie! Jedes der Rieu-Konzerte ist ein Live Erlebnis
der besonderen Art! Unverwechselbar, spontan und somit ein
Unikat. Mit Showtalent und virtuosem Spiel fesseln alle Aufführungen
auch dadurch, dass der Meister selbst, aber auch seine Musiker,
mit Witz und Charme zu „ihrem“ Publikum Kontakt aufnehmen.Unvergesslich
die Konzerte in der Wiener Stadthalle, oder Open-Air-Konzerte
wie das im Europapark in Rust bei Freiburg (Deutschland).
Auch TV-Aufzeichnungen finden teilweise gerne im Freien statt,
so wie z.B. „Der Fliegende Holländer“ in einer fantastisch
beleuchteten Arena eines Stadions gedreht wurde. „Mein Traum
ist es, die gesamte klassische Musik einem breiten Publikum
zugänglich zu machen.“ Schwärmt Rieu und begibt sich in sein
eigens dafür gebautes Studio, wo er in harter Arbeit Klassiker
neu interpretiert. „Ich möchte noch viele Jahre das Publikum
mit meiner Musik glücklich machen!“ Darauf freuen wir uns
alle von ganzem Herzen. Musik ist doch wirklich etwas sehr
Schönes und wo Worte enden, beginnt Musik!
• Eva-Maria Milde
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