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In Gastein geboren, zog es den
ehrgeizigen Kochschüler in die besten Häuser der Welt, wo
Koch- Granden wie Paul Bocuse, Paul Simon, Roger Vergè, die
Brüder Troisgros und besonders Paul Haeberlin sein Talent
erkannten und förderten. Damals ahnte noch keiner von ihnen,
dass Witzigmann nach seinen Auslandsjahren 1974 begann, die
Revolution der Küche in Deutschland einzuleiten – vorerst
einmal als Koch im Münchner Restaurant „Tantris“.
SENKRECHTSTART
AUSSERHALB FRANKREICHS
1978 gründete er in München sein erstes eigenes Restaurant
und im Nu war das „Aubergine“ der „Hot Spot“ der Gourmets,
die Keimzelle des deutschen Küchenwunders Witzigmann! Bereits
ein Jahr später wurden seine Mühen mit „3 Sternen im Guide
Michelin“ belohnt – eine Auszeichnung, die vor ihm noch nie
ein deutschsprachiger Koch bzw ein Restaurant außerhalb Frankreichs
erlangt hatte! Diese Auszeichnung wurde jährlich bis zur Schließung
des Restaurants im Jahr 1993 immer wieder an ihn verliehen.
Am Höhepunkt seines Erfolges entschloss sich Eckart Witzigmannjedoch,
abzutreten. „Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr besser
werden kann", hat er damals gesagt. Mit der Auszeichnung „Koch
des Jahrhunderts“, die ihm 1994 vom französischen Restaurantführer
Gault Millau verliehen wurde, reiht er sich in die kleine,
elitäre Riege der größten, lebenden Köche ein: Paul Bocuse,
Joel Robouchon und Fredi Girardet. – Alle Franzosen – nur
Eckart Witzigmann nicht! Welch Ehre und Beweis größter Wertschätzung!

v.l.n.r: Eckart Witzigmann, Guest Chef Jänner 2009 im
Hangar 7 - Salzburg, Kenneth Oringer, Roland Trettl und
Martin Klein |
BUCHAUTOR
UND BERATER – SEIN NEUER WIRKUNGSKREIS
Sein unglaubliches Wissen und seine Erfahrungen wollte Eckart
Witzigmann aber nicht für sich behalten. Er begann eine beispiellose
Karriere als Berater rund um den Erdball, konzipierte weltweit
Restaurants und Kochschulen. In Österreich entwikkelte er
zusammen mit Dietrich Mateschitz, dem Red Bull Gründer, ein
einzigartiges Konzept für das Restaurant „IKARUS - Hangar
7" am Salzburger Flughafen, eines der besten Restaurants Österreichs!
Monat für Monat begrüßt der Koch des Jahrhunderts dort internationale
Spitzenköche als Gast-Köche.

Ob er sich beim Spanferkel an seine Filmrolle als „Obelix“
erinnert ? Gèrard Depardieu (Mitte) mit Eckart Witzigmann,
Martin Klein (li), und Roland Trettl (re) |
DER ERSTE
POPSTAR IN DER KÖCHE-GILDE
„Seine Rezepturen sind für die Ewigkeit, zum Beispiel im berühmten
„Tantris“-Kochbuch niedergeschreiben“ – schwärmte unser Wiener
Haubenkoch Reinhard Gerer von seinem berühmten Kollegen, als
dieser 2007 das „Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien“
überreicht bekam. In der Tat wurde er in den letzten 20 Jahren
zu einem der erfolgreichsten Kochbuchautoren. Seine „jüngste“
Auszeichnung hat er wiederum in Wien erhalten: der Verband
der Köche Österreichs ehrte Eckart Witzigmann mit der Verleihung
„der Goldenen Cloche“. Wir werden gerne weiter auf seinen
„Spuren“ bleiben und sind stolz auf diesen großen Österreicher!

v.l.n.r.: FOL Harld Fargel, Präsident der Köche Österreichs
begrüsst mit seinen Kollegen Wolfgang Bauer (Fa. Egri)
und FOL Helmut Deutsch (GAFA-Judenplatz) den Ehrengast
Eckart Witzigmann vor der Verleihung der „Golden Cloche“ |
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